Logistik

Ziel

Gewährleistung eines effizienten Ablaufs zur Lagerhaltung, (innerbetrieblichen) Transporte von diversen Artikeln, Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen sowie eine aktuelle Übersicht über den vorhandenen Bestand

Die Logistikprozesse stehen in engem Zusammenhang mit den Einkaufsprozessen.

Teilziele

  • Gewährleistung eines effizienten Lagerbestands sämtlicher Waren (Büromaterial, IT-Infrastruktur, Reinigungsartikel etc.) und Einrichtungsgegenstände (z.B. Betten, Spinde, etc.)
  • Sinnvolle und effiziente Lagerwirtschaft (keine Engpässe, aber auch keine Anhäufung von Material und Artikeln).
  • Aktuelle Übersicht über den Artikel-, Materialbestand in der jeweiligen Unterkunft inkl. Einhaltung der Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bei verderblichen Waren Effizienter innerbetrieblicher Warenfluss
  • Verbrauchsfreundliche Warenlagerung, z.B. durch Umverpackung

Ablauf

  • Bestimmung der Artikel-/Warengruppen und Festlegung des jeweiligen vorhaltbaren Bestands durch den Disponenten, welche im Einkaufsprozess definiert sind. Die Auswahl der Lieferanten erfolgt durch den zentralen Einkauf. Auf die Einkaufsprozesse wird verwiesen.
  • Regelmäßige Zählung des Bestands – Vorschrift einer innerbetrieblichen Bestandserfassung mindestens alle 3 Monate (am Quartalsende).
  • Prüfung der Warenlieferungen mit Eingangsstempel und Weitergabe an den Einkauf.

Aufgaben

1. Warenannahme

Nach der Bestellung des Disponenten erfolgt die Lieferung. Bei der Warenannahme sind folgende Dinge zu beachten:

  • Ist die Ware für die ORS Deutschland GmbH?
  • Stimmt die Anzahl der Pakete/Paletten/Packstücke mit der angegeben Anzahl auf dem Frachtbrief/der Sendungsdokumentation überein?
  • Gibt es offene Mängel (beschädigte Kartons, etc.)?
  • Dokumentation der Mängel oder ggf. fehlender Pakete/Paletten/Packstück auf dem Frachtbrief/auf der Sendungsdokumentation.
  • Unterzeichnung des Frachtbriefes.
  • Ablage des Frachtbriefes/der Sendungsdokumentation.

Die Klärung von offenen und verdeckten Mängeln, etc. erfolgt durch die Disponenten, ggf. in Abstimmungen mit dem zentralen Einkauf.

2. Innerbetrieblicher Warenfluss

  • Transport zum Lager mit einem geeigneten Transportmittel (z.B. Poolfahrzeug). Hierbei ist die Ladung entsprechend zu sichern.
  • Transport vom Lager zur Ausgabestelle an die Bewohner. Auch hier ist der Transport mit einem geeigneten Transportmittel (z.B. Poolfahrzeug) und einer Sicherung der Ladung durchzuführen.
  • Bei verderblichen Waren ist die Sicherstellung der Kühlkette zu gewährleisten. 

3. Lagerhaltung

  • Suche eines geeigneten Lagerplatzes (z.B. in den dafür vorgesehenen Räumen und Regalen)
  • Einhaltung des FIFO-Prinzips – first in, first out – damit die zuerst eingealgerte Ware auch zuerst wieder entnommen wird.
  • Ggf. Umverpackung für Bewohnereinheiten (z.B. Eintrittspakete)
  • Regelmäßige Prüfung der Mindesthaltbarkeitsdaten  (Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum einer verderblichen Ware überschritten, muss diese entsorgt werden. Eine Ausgabe an Bewohner oder Mitarbeiter ist strengstens untersagt.)

Verantwortlich für die Durchführung des Prozesses ist die Disposition mit der Betriebsleitung.

 

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Zuletzt aktualisiert: 12.02.2020 09:31:31